Die Broschüre des ENNaB können sie hier als .pdf-Datei herunterladen

Das ENNaB ist ein Netzwerk von Nachwuchsforschergruppen und Unternehmen aus der Region München/Bayern, deren Arbeits- bzw. Geschäftsfelder im interdisziplinären Bereich der Nanobiotechnologie liegen. Es ist aus dem Münchner Kompetenzzentrum für Nanoanalytik (CCN München) hervorgegangen und wurde im Oktober 2003 als gemeinsames Förderprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Technologie (StMWVT) an der Ludwig-Maximilians-Universität München ins Leben gerufen. Mit der Gründung des ENNaB wurde der Auftakt für eine Nanobiotechnologie-Förderinitiative in München gegeben, deren Kernziel die Entwicklung eines Bayerischen Nanobiotechnologie-Clusters ist.

Neben dem ENNaB wurde im Rahmen der Münchener Nanobiotechnologie-Förderinitiative der internationale Doktorandenkolleg gegründet. Dieser wird vom Center for Nanoscience (CeNS) der Universität München betreut und ist vom Elitenetzwerk Bayern gefördert.

Mit dem im Rahmen der Exzellenzinitiative gegründeten Cluster "Nanosystems Initiative Munich" (NIM) ist ein weiteres leistungsfähiges Netzwerk entstanden, das die Funktion des Nanotechnologie-Standorts München als Global Player weiter stärkt.

Die drei Schwerpunktprojekte sind so aufeinander abgestimmt, dass sie einen nahtlosen Übergang in der Förderung zwischen den einzelnen universitären Qualifizierungsstufen und zwar von der studentischen Ausbildung, über das Graduiertenstudium, bis hin zu den Nachwuchsforschergruppen gewährleisten. Ziel ist die Heranbildung fähiger Forschungs- und Führungskräfte für Hochschule und Industrie und damit die Schaffung einer soliden Basis für die wirtschaftliche Umsetzung neuer innovativer Anwendungen im Bereich der Nanobiotechnologie.

Das ENNaB ist mit der Förderung von Nachwuchsforschergruppen im Bereich der Nanobiotechnologie und der modernen Lebenswissenschaften gewissermaßen auf der dritten Ausbildungsstufe angesiedelt. Es besitzt jedoch neben begabten Nachwuchsforschern noch eine zweite Zielgruppe, die sich aus Industrieunternehmen mit Nano- und Biotechnologischer Ausrichtung zusammensetzt, insbesondere Unternehmen der chemischen und der pharmazeutischen Industrie, aber beispielsweise auch Unternehmen aus den Bereichen Medizintechnik, Elektrotechnik/Elektronik, Optik sowie Umweltschutz. Als Netzwerk von Forschergruppen und Firmen agiert es im intermediären Raum zwischen Hochschule und Industrie und wirkt so als direktes Bindeglied zwischen den Bereichen der institutionellen Grundlagenforschung und der wirtschaftlichen Anwendung.

Das Aufgabenspektrum des ENNaB umfasst die folgenden Schwerpunkte:

  • Kommunikation und Vernetzung
  • Informationsmanagement und Beratung
  • Aus- und Weiterbildung
  • Wissenschaftsmarketing und Öffentlichkeitsarbeit
  • Ausbau und Koordination industriell/akademischer Kontakte
  • Förderbeihilfen zur Schaffung eines wirtschaftlich attraktiven Forschungsumfeldes
  • Förderung von Ausgründungen und jungen Start-up-Unternehmen